Zahnärztekammern

Zahnärztekammern sind die zahnärztliche Selbstverwaltung der deutschen Zahnärzte. Sie sind als Körperschaft des öffentlichen Rechts aufgebaut. Die Zahnärztekammern sind Berufsständische Körperschaften und nehmen die ihnen auf der Grundlage landesrechtlicher Heilberufe-Kammergesetze übertragenen Aufgaben eigenverantwortlich wahr.
Es gibt insegsamt 17 Landeszahnärztekammern, denn in Nordrhein-Westfalen haben die Landesteile Nordrhein und Westfalen-Lippe eigenständige Zahnärztekammern. In Baden-Württemberg bestehen vier Bezirkszahnärztekammern unter dem Dach der Landeszahnärztekammer, in Rheinland-Pfalz gibt es drei Bezirkszahnärztekammern unter der Landeszahnärztekammer und in Bayern gibt es acht Zahnärztliche Bezirksverbände unter dem Dach der Landeszahnärztekammer. Das jeweils zuständige Landesministerium übt die Rechtsaufsicht (jedoch nicht die Fachaufsicht) aus.

 

Das jeweils zuständige Landesministerium übt die Rechtsaufsicht (jedoch nicht die Fachaufsicht) aus. Die Mitgliedschaft ist für alle Zahnärzte in Deutschland zwingend. Die Mitgliedschaft ruht bei Ruhen der Approbation und bei Anordnung des Verbots, den ärztlichen Beruf auszuüben (§ 70 Strafgesetzbuch - StGB).

Hier können Sie sich direkt über eine Zahnärztekammer informieren, zu der Sie Fragen haben oder detaillierte Informationen suchen. Die wichtigsten Fakten und News zur jeweiligen Zahnärztekammer und deren Unterorganisationen, wie Bezirkszahnärztekammern oder Bezirksverbände, ergänzen das Angebot.